Wall Street-Börsen uneinheitlich; Dow zum 6. Mal auf Rekordhoch

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Die heutigen wichtigen Berichte und Ankündigungen betreffend der internationalen Märkte

Datum Zeit Währung Ereignis
13. März 00:30 AUD Hypothekenzahlen (MoM)
07:45 EUR Französische Konsumentenpreise (MoM), Industrie-Produktionszahlen (MoM)
12:30 USD Kernzahlen und Gesamtindikatoren des Einzelhandels (MoM) sowie Importpreisindex
18:00 USD Bundeshaushaltsbilanz
20:00 NZD Entscheid über Leitzinse

Globale Märkte

Globale Märkte

Die Börsen der Wall Street entwickelten sich uneinheitlich – der Dow Jones schloss zum 6. Mal hintereinander auf einem Rekordhoch. Zum Sitzungsschluss gewann der Dow gerade noch 2.77 Punkte hinzu (+ 0.02 %) und stand auf 14,450.06 Punkten. Der S&P 500 hingegen fiel um 3.74 Punkte (- 0.24 %) auf 1,552.48 Punkte, während die Technikbörse Nasdaq Composite 10.55 Punkte verlor (- 0.32 %) und auf 3,242.32 zu stehen kam. Die rekordverdächtige Gewinnphase des Dow setzte sich also fort, allerdings mit nur mässigem Gewinn, während die Technologie-Aktien die andern Indizes nach unten zogen. Allgemein verliefen die Märkte gestern seitwärts, da es auch kaum Anregung von Wirtschaftsdaten oder –Nachrichten gab. Die Gewinnphase des Dow wurde zudem stark unterstützt von einem 3.2%-Anstieg der Aktien des Pharmariesen Merck, der die klinische Studien zu seinem Anticholerestin-Medikament Vytorin weiterführen darf.

Globale Währung

EURO / DOLLAR

Der Euro blieb gestern im Wesentlichen unverändert; sein Kurs wird bei 1.3036 gehandelt. Dies nach Nachrichten von EU-Politikern, die angaben, dass die EZB die Berechtigung habe, die Leitzinse zu senken. Die Mitgliedsstaaten setzen die EZB damit unter Druck, die wirtschaftliche Erholung mit einer Leitzins-Senkung oder einer anderen geldpolitischen Massnahme zu unterstützen, da jüngste Wirtschaftsdaten keine Verbesserung andeuten. Diese Woche sollte eine grössere Anzahl von Nachrichten sehen, da zurzeit der EU-Gipfel in Brüssel stattfindet.

DER STERLING

Das Pfund wird zu 1.4933 gehandelt und hat 33 Pips hinzugewonnen, da die Händler die Währung auf einem neuen Tiefststand einkauften und so von ihrer Schwäche und der Stärke des US-Dollars profitierten. Die britische Industrieproduktion fiel unerwarteterweise schwächer als vorhergesehen aus – die Ökonomen hatten auf eine flache Entwicklung gehofft (+ 0.1 %), wurden aber durch die Kontraktion von 1.2 % im Januar 2013 erstaunt. Diese Daten gossen Öl ins Feuer der Spekulation darüber, dass die Bank of England der Wirtschaft mit zusätzlichen Aufkaufsprogrammen unter die Arme greifen könnte – was auch das Pfund weiter schwächen würde.

ASIATISCHE WÄHRUNGEN

Der JPY gewann nach einem ruhigen Handelstag am Dienstag ein wenig an Schwung zurück. Der US-Dollar gewann gegen Ende des Tages und drückte den Yen wieder in die Niederungen seiner Langzeit-Tiefstände. Händler profitierten dabei von der Schwäche der Währung und kratzten den Yen am Boden zusammen.

Metalle und Energie

GOLD

Die Goldpreise bewegen sich heute nur seitwärts, auf 1,591.70. Sie hatten zwar gestern Dienstag ein wenig Schwung erhalten, da einige Händler sich in Richtung Sicherheit zu bewegen schienen. Die Märkte waren gestern ein wenig verschreckt, aber es ist unklar, worüber und weshalb. Der US-Dollar verblieb in seiner starken Phase, während der Dow immer noch auf Rekordhöhe notiert, andere Börsen jedoch einen kleinen Ausverkauf sahen. Vielleicht beschlossen einige Investoren nach dem Verkauf von risikoreicheren Assets die Gewinne im Edelmetall zu sichern. Das Komitee für Offene Märkte der Fed tritt nächste Woche zusammen; die Märkte bereiten sich auf Unerwartetes vor.

ROHÖL

Die Rohölpreise waren weiter im Anstieg begriffen und notierten auf 92.72, da die geopolitischen Spannungen im Mittleren Osten beunruhigend waren und die Inventardaten der API einen unerwarteten Schwund der Vorräte anzeigten. Die Händler erwarten gespannt die offiziellen Vorratszahlen des US-amerikanischen Energieministeriums – letzte Woche waren diese ja höher als erwartet ausgefallen.

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